Optimierung beginnt mit einer klaren Messgrenze.
Mehr gemeinsam genutzte Energie, weniger Netzbezug und niedrigere Kosten sind unterschiedliche Ziele. Eine belastbare Bewertung legt zuerst fest, welche Größe verbessert werden soll.
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Eigenverbrauch und Eigendeckung unterscheiden.
Die Eigenverbrauchsquote bezieht genutzte eigene Erzeugung auf die gesamte eigene Erzeugung innerhalb einer definierten Messgrenze. Die Eigendeckung bezieht den damit gedeckten Bedarf auf den gesamten Verbrauch. Unterschiedliche Nenner führen zu unterschiedlichen Aussagen.
Beispiel ohne Speicher: Werden von 100 kWh Erzeugung 60 kWh innerhalb der betrachteten Grenze genutzt und beträgt der Verbrauch 120 kWh, liegen die beiden Quoten bei 60 Prozent beziehungsweise 50 Prozent. Die Zahlen sind ein Rechenbeispiel, kein BillWise-Projektergebnis.
Zeitliche Verteilung statt bloßer Jahresmenge.
Lastprofile zeigen, wann Überschüsse und Bedarf auftreten. Prognosen helfen bei der Planung. Ein Speicher verschiebt Energie, verursacht dabei aber Verluste und zusätzliche Zyklen. Sein Beitrag muss gegen einen geeigneten Ausgangszustand bewertet werden.
BillWise Connect verbindet Prognosen und automatische Speichersteuerung. Gerätetyp, Datenqualität und Betriebsgrenzen bestimmen, welche Regelung sinnvoll umgesetzt werden kann.
Einen belastbaren Vergleich aufbauen.
Wetter, Belegung und Anlagenänderungen können einen Vorher-Nachher-Vergleich verfälschen. Dokumentieren Sie deshalb Zeitraum, Messgrenze und relevante Veränderungen. Kostenwirkungen verwenden die tatsächlich gültigen Tarife.
- Ziel und Ausgangszustand festhalten
- Mess- und Datenqualität prüfen
- Steuerung und Betriebsgrenzen dokumentieren
- Vergleichbare Zeiträume auswerten
- Energie- und Kostenwirkung getrennt berichten